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Der Drauradweg: Von Bruneck durch Osttirol, Kärnten und Slowenien nach Eibiswald
Die Route im Überblick
Von Bruneck im Südtiroler Pustertal nach Toblach (Drauursprung) über Sillian und Lienz in Osttirol nach Villach in Kärnten und weiter entlang der Drau über Völkermarkt nach Slowenien führt eine Radroute, die noch wenig bekannt und daher nicht überlaufen ist. Im oberen Abschnitt eröffnen sich prachtvolle Blicke in die Dolomiten, in der Mitte der Strecke laden Absteche zu den schönsten Kärntner Badeseen. Der etwas hügelige Abschnitt von Völkermarkt nach Unterdrauburg in Slowenien ist fahrradtouristisches Neuland, die Rückkehr über den Radlpaß nach Eibiswald in der Steiermark ist eine Mountain Bike Tour für sportliche Gemüter.
Man kann die Tour auch direkt in Toblach beim Drauursprung beginnen!
Übernachtungsmöglichkeiten
Im Pustertal und in der Nähe der Kärntner Badessen gibt es eine hochentwickelte touristische Infrastruktur, allerdings im Hochsommer manchmal Probleme, wenn man nur für eine Nacht unterkommen will. Abseits der großen Urlaubsregionen und östlich von Völkermarkt sind entlang des Drauradweges oft über längere Strckenabschnitte nur beschränkt Unterkunftsmöglichkeiten gegeben, man ist daher gut beraten, die Tagesetappen so zu planen, dass man abends jeweils einen Ort mit Nächtigungsmöglichkeit erreicht. Gasthöfe und Wirtshäuser offerieren bodenständige Spezialitäten, einige haben sich auch schon auf die neue Zielgruppe der Radfahrer eingestellt.
Streckenlänge und Zeitplan
Rund 460 km Streckenlänge, Abstecher zu den Seen nicht eingerechnet, lassen ein Programm zu, dass man in bis 10 Tagen gemütlich schaffen kann. Sportlichere Radler spulen den Drauradweg auch in vier bis fünf Tagen ab. Wegen des natürlichen Gefälles von 953m (Reischach bei Bruneck) auf 364 m (Dravograd/Unterdrauburg) ist die Befahrung flussabwärts von West nach Ost zu empfehlen. Es gibt bis Völkermarkt ausgenommen zwischen Bruneck und Toblach keinen nennenswerten Steigungen, meist geht es flach bis leicht bergab dahin, den häufigen Westwind im Rücken. Von Wölkermarkt nach Unterdrauburg in Slowenien warten einige kürzere Anstiege und Abfahrten. Die Weiterfahrt über Muta/Hohenmauthen zum Radlpaß in die Steiermark ist ein 20 km lange, teilweise sehr steile Mountainbike Tour mit anschließender Abfahrt nach Eibiswald. Alternativen dazu sind die Weiterfahrt per Rad oder Bahn nach Maribor/Marburg und zurück nach Graz.
An- und Abreise
Zur Anreise bieten sich ideal die österreichischen Bundesbahnen an, die auch die Strecke durch das Südtiroler Pustertal zwischen Lienz und Innsbruck befahren. Wenn man über den Brenner anreist, muss man in Franzensfeste (Intercityhalt) in den Regionalzug der italienischen Staatsbahnen nach Bruneck umsteigen. Von Osten reist man über Lienz und Sillian an, die österreichischen Züge nach Innsbruck halten in Toblach und Bruneck (Fahrradmitnahme möglich). Von Dravograd/Unterdrauburg oder Muta kann man mit der slowenischen Staatsbahn über Maribor nach Graz gelangen. Unterwegs gibt es viele Möglichkeiten, auf die Bahn umzusteigen, falls einmal Wetter oder Kondition versagen.
Die beste Jahreszeit
Frühjahr und Herbst sind die besten Jahreszeiten für den Drauradweg. Im Hochsommer kann es ziemlich warm sein, außerdem herrscht an den Badessen Hochsaison, wodurch es manchmal schwierig sein kann, für nur eine Nacht ein Zimmer zu finden.
Wir empfehlen allen, die den Drauradweg fahren möchten das Ringbuch „Drauradweg“ von Martin Uitz, erschienen im Verlag „Schubert & Franzke“. Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung einzelner Teilabschnitte mit Landkarte, Unterkunftsmöglichkeiten, Tipps, ... |
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